Die Lüneburger Heide


Lüneburger Heide

Der Naturpark Lüneburger Heide umfasst eine Fläche von ca. 107.000 Hektar. Er erstreckt sich ungefähr von Soltau bis Buchholz und von Schneverdingen bis Lüneburg.

Die meisten von uns kennen wahrscheinlich Bilder der blühenden Heide - ein Teppich aus lila Blüten. Wir waren jedoch außerhalb der Blütezeit dort - und waren dennoch fasziniert von dieser einzigartigen Landschaft.

 

Erfahre in diesem Blogbeitrag mehr über die Lüneburger Heide und die Sehenswürdigkeiten dort. Außerdem kannst du meine Tourenvorschläge fürs Wandern und für Radtouren kostenlos herunterladen.

Wann blüht die Lüneburger Heide?

Grob gesagt blüht die Heide von August bis September. Wann die Heide tatsächlich blüht, hängt vom Wetter ab. In frühen Jahren beginnt die Blütezeit bereits Ende Juli. Außerdem gibt es unterschiedliche Heidesorten, die auch zu unterschiedlichen Zeiten blühen.

 

Dennoch: Eine Faustregel lautet, dass die Lüneburger Heide hauptsächlich von Anfang August bis Anfang September blüht.

 

Hier findest du ein Barometer, das dir den aktuellen Stand der Blüte zeigt: Heidebarometer



Sehenswürdigkeiten

Behringer Heide und Pietzmoor

Wir haben unsere Tour um und durch die Lüneburger Heide in der Nähe von Bispingen begonnen, mit einer Radtour durch die Behringer Heide, vorbei an großen Heideflächen, Sanddünen, blühenden Buchweizenfeldern, durch tolle Wälder bis zum Pietzmoor im Westen.

 

Hier ein paar Eindrücke von der Radtour:

Die Behringer Heide war früher Manövergebiet und konnte erst nach 1994 renaturiert werden. Heute gehört sie zu den schönsten Sehenswürdigkeiten.

 

Das Pietzmoor liegt bei Schneverdingen und gehört ebenfalls zu den wichtigsten und auch schönsten Sehenswürdigkeiten der Lüneburger Heide. Radfahren ist im Moor verboten, aber du kannst das Fahrrad problemlos über die Holzstege schieben.

 

Diese Radtour ist eine Rundtour, die in der Behringer Heide startet und dort auch wieder endet. Sie ist knapp 30 km lang und einfach zu fahren.

Hier der GPS Track zum Herunterladen:

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Behringer Heide zum Pietzmoor.gpx
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Die Osterheide bei Schneverdingen

Unsere nächste Tour startete in Schneverdingen und ging durch die wunderschöne Osterheide. Die Tour ist ca. 13 km lang und eignet sich zum Radeln oder Wandern.

 

Die Osterheide gehört zu den größten Heideflächen. Außerdem kommen wir auf dieser Tour an einem schönen See vorbei.

Natürlich kann man auch von Schneverdingen aus ins Pietzmoor. Da wir bereits bei unserer ersten Radtour dort waren, haben wir es nun weggelassen. Du kannst aber ganz einfach einen Abstecher dorthin machen, wenn du durch die Osterheide radelst.

Hier der GPS Track:

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Osterheide bei Schneverdingen.gpx
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Das Büsenbachtal

Ein absolutes Highlight ist das Büsenbachtal bei Wörme (siehe auch Foto ganz oben). Wir wollten endlich Heidschnucken sehen und haben gelesen, dass es dort welche geben soll. Gesehen haben wir leider keine, aber das Tal ist wunderschön und sollte bei einer Tour durch die Lüneburger Heide auf jeden Fall auf der Liste stehen.

 

In Wörme gibt es außerdem das Café Schafstall - ein umgebauter Schafstall, in dem sich nun ein Restaurant befindet. Hier kann man sich vor oder nach der Wanderung stärken.

 

Vom Wanderparkplatz in Wörme wandert man an einem Bach entlang durchs Tal. Für eine bessere Weitsicht kann man den "Pferdekopf" besteigen. Vom Parkplatz zum Pferdekopf sind es ca. 1,5 km, also eine sehr überschaubare Wanderung.



Wesel

Toll fanden wir auch die Weseler Heide. Vom Wanderparkplatz nördlich von Wesel sind wir zunächst an einem Schafstall vorbeigewandert und dann Richtung Pastoren Teiche weitergelaufen. Wunderschön.

 

Übrigens haben wir hier auch endlich Heidschnucken gesehen!

 

Wir sind des Regens wegen nur eine etwas kleinere Tour mit ca. 4 km gewandert, aber man kann sehr gut auch eine größere Runde gehen.

GPS Track zum Herunterladen:

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Wesel Runde.gpx
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Undeloh - Wilsede - Totengrund - Wilseder Berg

Undeloh kann wohl als touristisches Zentrum der Lüneburger Heide bezeichnet werden. Hier gibt es unzählige Anbieter für Kutschfahrten, Hotels, Restaurants etc.

 

Wir haben etwas außerhalb von Undeloh auf einem Wanderparkplatz geparkt, an der Weseler Dorfstraße, und sind von dort durch Undeloh und dann nach Wilsede geradelt. Wilsede ist ein hübscher kleiner Ort, der ein bisschen wie ein Freilichtmuseum wirkt. Auch hier gibt es zahlreiche Restaurants.

 

Von hier aus sind wir zum Totengrund geradelt, was als Tal von überirdischer Schönheit beschrieben wird.

 

Anschließend ging's Richtung Niederhaverbeck zum Wilseder Berg, der mit seinen 169 m der höchste "Berg" in der Gegend ist. Von oben hat man einen wunderschönen Ausblick.

 

Auch diese Radtour ist eine Rundtour und endet somit wieder am Wanderparkplatz bei Undeloh. Die Radtour ist ca. 22 km lang und mittelschwer.

Hier der GPS Track:

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Undeloh Wilsede Totengrund.gpx
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Wohnmobilstellplätze

Stellplätze für Wohnmobile gibt es natürlich auch und zwar in Schneverdingen, Bispingen, Oberhaverbeck und Undeloh. Wer bereit ist, etwas weiter weg zu übernachten hat noch mehr Auswahl. Eine Liste findest du hier: Wohnmobilstellplätze



Vielleicht hörst du es aus meinem Bericht heraus: Wir waren begeistert. Die Lüneburger Heide ist auf jeden Fall eine Reise wert, auch wenn die Heide nicht blüht.

Heideblüte

Update: Weil uns die Lüneburger Heide so begeistert hat, sind wir nun doch noch zur Blütezeit hingefahren. Was für eine wunderschöne, friedliche Landschaft. Hier ein paar Impressionen:

Du suchst noch weitere Anregungen für einen Urlaub in Deutschland? Wie wäre es mit einer Städtereise nach Nürnberg?

Sehenswürdikeiten in der Lüneburger Heide, wandern und radeln.