Rad fahren und wandern in der Lüneburger Heide


Lüneburger Heide: Wandern

Der Naturpark Lüneburger Heide umfasst eine Fläche von ca. 107.000 Hektar. Er erstreckt sich ungefähr von Soltau bis Buchholz und von Schneverdingen bis Lüneburg.

Die meisten von uns kennen wahrscheinlich Bilder der blühenden Heide - ein Teppich aus lila Blüten. Aber auch zu anderen Zeiten ist der Park ein lohnendes Reiseziel. Wir waren fasziniert von dieser einzigartigen Landschaft.

 

Erfahre mehr darüber, wo man in der Lüneburger Heide wandern und Rad fahren kann. Wir erkunden die Sehenswürdigkeiten in dieser traumhaften Gegen zu Fuß und auf dem Fahrrad. Außerdem kannst du meine Tourenvorschläge kostenlos herunterladen.

Die Lüneburger Heide - Wandern

In diesem Beitrag erzähle ich euch von der Lüneburger Heide - wir wandern und radeln zu den schönsten Sehenswürdigkeiten.

Wann es dort blüht - mit Heidebarometer

Grob gesagt blüht die Heide von August bis September. Wann sie tatsächlich blüht, hängt vom Wetter ab. In frühen Jahren beginnt die Blütezeit bereits Ende Juli. Außerdem gibt es unterschiedliche Heidesorten, die auch zu unterschiedlichen Zeiten blühen.

 

Dennoch: Eine Faustregel lautet, dass die Heide hier hauptsächlich von Anfang August bis Anfang September blüht. Hier findest du ein Barometer, das dir den aktuellen Stand der Blüte zeigt: Heidebarometer

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Lüneburger Heide - Wandern und Radtouren

Wir haben uns die Lüneburger Heide durch Wandern und Rad fahren erschlossen. Ich möchte euch nun ein paar tolle Sehenswürdigkeiten in diesem schönen Naturpark vorstellen mit Tourenvorschlägen, die ihr euch herunterladen könnt.

 

Zunächst die schönsten Sehenswürdigkeiten kurz zusammengefasst - diese Gegenden finde ich am schönsten:

  • Die Behringer Heide
  • Das Pietzmoor
  • Die Osterheide
  • Das Büsenbachtal
  • Weseler Heide
  • Undeloh
  • Wilsede
  • Wilseder Berg
  • Totengrund

Schauen wir uns nun die einzelnen Tourenvorschläge dazu an: Die Lüneburger Heide - Wandern und Radeln.

Behringer Heide und Pietzmoor

Wir haben unsere Tour durch diese schöne Landschaft in der Nähe von Bispingen begonnen, mit einer Radtour durch die Behringer Heide, vorbei an großen Heideflächen, Sanddünen, blühenden Buchweizenfeldern, durch tolle Wälder bis zum Pietzmoor im Westen.

 

Diese Radtour ist eine Rundtour, die in der Behringer Heide startet und dort auch wieder endet. Sie ist knapp 30 km lang und einfach zu fahren. Hier ein paar Eindrücke von der Radtour:

Die Behringer Heide war früher Manövergebiet und konnte erst nach 1994 renaturiert werden. Heute gehört sie zu den schönsten Highlights der Region.

 

Das Pietzmoor liegt bei Schneverdingen und gehört ebenfalls zu den wichtigsten und auch schönsten Sehenswürdigkeiten der Gegend. Moore sind sehr wichtige Lebensräume für Tiere und Pflanzen und auch aus Klimaschutzgründen sind sie extrem wichtig. Umso mehr freut es mich, dass das Pietzmoor - wie viele andere Moorgebiete auch - renaturiert wurde.

 

Direkt im Moorgebiet ist nur wandern erlaubt, aber du kannst das Fahrrad problemlos über die Holzstege schieben. Die Rundwanderung auf guten Wegen ist ca. 5 km lang und auch sehr gut von Schneverdingen aus direkt gemacht werden.

Hier der GPS Track zum Herunterladen:

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Behringer Heide zum Pietzmoor.gpx
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Osterheide bei Schneverdingen

Als nächstes wandern wir durch die Lüneburger Heide bei Schneverdingen durch die wunderschöne Osterheide. Die Tour ist ca. 13 km lang und eignet sich auch zum Radeln. Außerdem kommen wir auf dieser Tour an einem schönen See vorbei.

 

Die Osterheide gehört zu den größten Heideflächen in der Gegend.

Du kannst auch von hier aus ganz einfach einen Abstecher ins Pietzmoor machen, wenn du durch die Osterheide wanderst.

Hier der GPS Track für die Wanderung:

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Osterheide bei Schneverdingen.gpx
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Das Büsenbachtal

Ein absolutes Highlight ist das Büsenbachtal bei Wörme (siehe auch Foto ganz oben), hier solltet ihr auf jeden Fall herkommen. Wir waren auf der Suche nach Heidschnucken und hatten gelesen, dass es dort welche geben soll.

 

In Wörme am Rande des Tals gibt es außerdem das Café Schafstall - das ist ein umgebauter Schafstall, in dem sich nun ein Restaurant befindet. Hier kann man sich vor oder nach der Wanderung stärken.

 

Vom Wanderparkplatz in Wörme wandert man an einem Bach entlang durchs Tal. Für eine bessere Weitsicht kann man den "Pferdekopf" besteigen. Vom Parkplatz zum Pferdekopf sind es ca. 1,5 km, also eine sehr überschaubare Wanderung. Leider konnten wir keine Heidschnucken finden, unsere Bemühungen blieben erfolglos. Aber das Tal ist wunderschön und sollte beim Wandern durch die Lüneburger Heide auf jeden Fall auf der Liste stehen.

Weseler Heide

Toll fanden wir auch die Weseler Heide. Vom Wanderparkplatz nördlich von Wesel sind wir zunächst an einem Schafstall vorbeigewandert und dann Richtung Pastoren Teiche weitergelaufen. Was für eine schöne Gegend - und das trotz Regen.

 

Wir sind wegen des Regens nur eine etwas kleinere Tour mit ca. 4 km gewandert, aber man kann sehr gut auch eine größere Runde gehen.

 

Abends kam dann doch noch die Sonne durch - und als Sahnehäupchen obendrauf konnten wir hier auch endlich Heidschnucken beobachten. Klasse!

GPS Track zum Herunterladen:

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Wesel Runde.gpx
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Undeloh - Wilsede - Totengrund - Wilseder Berg

Undeloh kann wohl als touristisches Zentrum der Gegend bezeichnet werden. Hier gibt es unzählige Anbieter für Kutschfahrten, Hotels, Restaurants und so weiter - hier gibt es alles, was das Touristenherz begehrt.

 

Für diese Tour haben wir etwas außerhalb von Undeloh auf einem Wanderparkplatz geparkt, an der Weseler Dorfstraße, und sind von dort durch Undeloh und dann nach Wilsede geradelt. Wilsede ist ein hübscher kleiner Ort, der ein bisschen wie ein Freilichtmuseum wirkt. Auch hier gibt es zahlreiche Restaurants.

 

Von hier aus sind wir schließlich zum Totengrund geradelt, das als Tal von traumhafter Schönheit beschrieben wird.

 

Anschließend ging es Richtung Niederhaverbeck und zum Wilseder Berg, der mit seinen 169 m der höchste "Berg" in der Gegend ist. Von oben hat man einen wunderschönen Ausblick, der auch zum genießen des Sonnenuntergangs ein geeigneter Platz ist.

 

Auch diese Radtour ist eine Rundtour und endet somit wieder am Wanderparkplatz bei Undeloh. Die Radtour ist ca. 22 km lang und mittelschwer.

 

Wem das zu weit ist - oder wer ungern auf etwas schlechteren Wegen radelt, der kann stattdessen von Undeloh nach Wilsede und wieder zurück durch die Lüneburger Heide wandern.

Hier der GPS Track:

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Undeloh Wilsede Totengrund.gpx
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Camping

Camping ist einfach: Stellplätze für Wohnmobile gibt es in Schneverdingen, Bispingen, Oberhaverbeck und Undeloh. Wer bereit ist, etwas weiter weg zu übernachten hat noch mehr Auswahl, und kann auf auf einen Campingplatz. Eine Liste findest du hier: Wohnmobilstellplätze

Für noch mehr Infos zu Camping empfehle ich diesen Campingführer:
Campingführer Deutschland*

Vielleicht hörst du es aus meinem Bericht heraus: Wir waren begeistert. Radeln und wandern in der Lüneburger Heide ist auf jeden Fall ein tolles Erlebnis, auch wenn es hier gerade nicht blüht.

Ein zweiter Besuch

Update: Weil uns die Gegend sogar ohne Blüte schon so begeistert hat, sind wir nun doch noch zur Blütezeit hingefahren. Was für eine wunderschöne, friedliche Landschaft. Hier ein paar Impressionen:

Du suchst noch weitere Anregungen für einen Urlaub in Deutschland? Wie wäre es mit einem Wanderurlaub in der Fränkischen Schweiz?

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Sehenswürdikeiten in der Lüneburger Heide, wandern und radeln.