Der Zion Nationalpark im Westen der USA (mit Kolob Canyons)


Zion Nationalpark

Unsere Weiterreise von Las Vegas nach Springdale in den Zion Nationalpark im Westen der USA und die Kolob Canyons: Mein Reisebericht mit Informationen zum Park, Aussichtspunkten und Wanderungen.

 

So sind wir gefahren: Rundreise USA Nationalparks im Westen.

Der Zion Nationalpark

Der Zion Nationalpark ist einer der beeindruckendsten im Westen der USA: Riesige, rötliche Felsformationen prägen die Gegend.

Anfahrt: Nach Springdale

Mit dem Mietwagen sollte es nun also zum Zion Nationalpark gehen.

 

Das Auto fahren in den USA ist übrigens überhaupt kein Problem: Außerhalb der riesigen Städte geht es meistens geradeaus, mit Tempomat und Automatikschaltung muss man eigentlich nicht einmal Auto fahren können. Es besteht eher die Gefahr, dass man aus lauter Langeweile am Steuer einschläft.

 

Von Las Vegas aus wollten wir nun nach Springdale fahren, um uns den Zion Nationalpark und die Kolob Canyons anzuschauen und dort zu wandern. Springdale liegt am Rand des Zion Nationalparks und ist somit ein sehr günstiger Ausgangspunkt.

 

Leider sind wir in Las Vegas deutlich später weggekommen, als wir das geplant hatten - und so waren bei unserer Ankunft in Springdale fast alle Motels ausgebucht. Die paar Zimmer, die es noch gab, kosteten alle deutlich über 100 $ - und weil wir aus lauter Geiz zu lange gezögert haben, mussten wir am Ende sogar 170 $ pro Nacht bezahlen.

 

Ok, Lektion gelernt, in Zukunft müssen wir früher da sein oder 1 - 2 Tage im Voraus buchen, damit uns so etwas nicht noch einmal passiert.

Der Zion Nationalpark: Scenic drive und Wanderungen

Gleich nach unserer Ankunft haben wir noch den Scenic drive im Zion Nationalpark gemacht. Es gibt hier Busse, mit denen man von Station zu Station fahren kann. Wenn man möchte, kann man zwischendurch auch eine (oder mehrere) Stationen laufen.

 

Allerdings: Im Gegensatz zu anderen Nationalparks verläuft der Scenic drive hier unten im Tal, was zur Folge hat, dass man nicht allzu viel sieht. Wirklich beeindruckend - unglaublich beeindruckend - wird er erst, wenn man wandert, logischerweise nach oben :-)

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Wanderung zum Observation Point

Für den nächsten Tag hatten wir uns die Wanderung zum Observation Point vorgenommen.

 

Also sind wir frühmorgens mit dem Bus zur fast letzten Haltestelle im Zion Nationalpark gefahren (Weeping Rock) und von dort nach oben gestiegen. Uns hat die Landschaft so wahnsinnig beeindruckt, dass wir nur langsam voran gekommen sind - wir mussten dauernd stehenbleiben und staunen.

Zion Nationalpark: Observation Point
Zion Nationalpark: Wanderung

Weiter oben wird der Weg flacher, man läuft um einen Berg herum und dann weiter nach oben. Alles in allem ein relativ anstrengender, aber durchaus gehbarer Weg - und auf jeden Fall die Mühe wert, am Ende erreicht man nämlich einen wahnsinnigen Aussichtspunkt - den Observation Point.

Zion Nationalpark: Aussicht
Zion Nationalpark: Observation Point

Der obere Teil: Die Kolob Canyons

Wanderung Tailor Creek Trail

In den Kolob Canyons hatte ich noch eine Rechnung offen: Ich war bereits mit 16 schon einmal dagewesen, aber weil ich ein lauffauler Teenager war, bin ich lieber nach ein paar Metern umgedreht und zurück zum Auto gegangen, anstatt mit meinen Eltern die Tailor Creek Wanderung zu beenden. Das wollte ich nun nachholen.

 

Also auf in den Kolob Canyon - zum Tailor Creek Trail. Wie der Name schon sagt, läuft man am Tailor Creek entlang durch wunderschöne Landschaft zum Double Arch Alcove.

 

Tja, leider hat dieses Mal schlechtes Wetter dafür gesorgt, dass ich die Wanderung wieder nicht beendet habe. Nun weiß ich immer noch nicht, wie die Wanderung endet, aber der Teil, den ich gegangen bin, fand ich sehr schön.

Zion, Kolob Canyons

Kolob Canyons View Point

Diesen Aussichtspunkt erreicht man am besten mit dem eigenen Auto bzw. Mietwagen. Von hier hat man einen schönen Panoramablick über die Gegend.

Aussichtspunkt Kolob Canyons

Weiterfahrt

Vom Zion Nationalpark aus sind wir weiter auf dem Highway No. 9 Richtung Bryce Canyon gefahren. Auch wer nicht weiter zum Bryce Canyon fährt, sollte sich die Strecke anschauen, es ist hier landschaftlich wunderschön.

 

Noch im Zion Nationalpark geht es zunächst eine kurvige Straße nach oben, mit einer tollen Aussicht. Hier oben gibt es auch noch einmal Wanderungen, zum Beispiel den Overlook Trail.

Zion Nationalpark: Highway 9
Zion Nationalpark

Etwas weiter die Straße entlang kommen ein paar sehr ungewöhnliche Felsformationen, die Checkerboard Mesa - der Schachbrett Tafelberg. Es handelt sich um Sandsteinhügel mit einer Art Schachbrett-Muster.

Checkerboard Mesa

Weitere Tipps findest du in der Navigation unter "USA". Unser nächster Stopp war der Red Canyon.

 

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