Die besten Insider Tipps für Dublin - Irlands Hauptstadt anders erleben


Die Hauptstadt Irlands ist quirlig, aufgeweckt und hübsch. Natürlich kann man hier diverse Stadtbesichtigungen machen (z. B. hop on hop off), Museen besuchen und Temple Bar unsicher machen.

 

Diese typischen Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten werden aber überall zu genüge im Internet beschrieben, Informationen dazu findet ihr überall.

 

Ich möchte hier ein paar besondere Tipps geben, schließlich habe ich 6 Jahre in Dublin gelebt.

Insider Tipps für einen Städtetrip nach Dublin in Irland:

1. Pubs und Musik:

Wenn ihr unbedingt in ein Pub in Temple Bar gehen möchtet, besucht am besten das Porterhouse. Zum einen wird hier eigenes Bier gebraut, zum anderen gibt es immer wieder Konzerte von (noch) unbekannten Bands.

 

Wer sich ein bisschen vom doch recht touristischen Temple Bar herauswagen möchte, der sollte das Whelan‘s besuchen. Dieses Pub wird auch von Iren gerne besucht und auch hier gibt es regelmäßig Konzerte (Tickets sollten eventuell vorbestellt werden).

 

Für ein bisschen größere Konzerte geht man ins Olympia Theatre. Hier treten Bands auf, die schon ein bisschen bekannter sind und bereits die ein oder andere CD veröffentlicht haben. Die ganz großen Hallen füllen diese Bands noch nicht – eine Chance, zukünftige Stars ganz nah zu erleben.

2. Das echte Irland erleben - GAA Match:

Wer das echte, traditionelle, etwas wilde Irland kennenlernen möchte, der sollte sich ein GAA Match anschauen. GAA ist die Abkürzung für den Verband für gälische Sportarten. Die Iren praktizieren Sportarten wie z. B. Gaelic Football und Hurling.

 

Beide sind empfehlenswert, für Hurling sollte man sich aber vielleicht doch vorher ein paar Regeln anschauen. Gaelic Football ist eine Mischung aus Fußball / Rugby / Handball, Hurling ist eine Art Eishockey, aber auf Gras und komplizierter. In Dublin geht man für sowas in den Croke Park.

 

Noch authentischer ist es allerdings, wenn man ein solches Spiel in einer anderen Stadt anschaut. Da kommt dann wirklich kein Tourist mehr hin!

3. Geschichte erleben:

Geht ins Kilmainham Gaol. Es handelt sich hier um ein ehemaliges Gefängnis, das man nur mit einer geführten Tour anschauen kann. Wer mehr über die irische Geschichte wissen möchte, sollte das Gefängnis auf jeden Fall auf seine to-do Liste setzen. Tickets sollten vorher gebucht werden.

4. Ausflüge mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Fahrt mit einem ganz normalen Linienbus durch die Stadt, zum Beispiel mal raus nach Dun Laoghaire. So sieht man einfach mehr.

 

Mit der DART (S-Bahn) zur Halbinsel Howth und da den "Cliff Walk" machen ist auch eine schöne Art, ein bisschen was von der Umgebung zu sehen.

 

Wer eine kleine Wanderung machen möchte, kann auch (ebenfalls mit der DART) nach Bray fahren (südlich von Dublin) und auf einem Wanderweg am Wasser entlang nach Greystones laufen. Von dort kann man mit der DART wieder nach Dublin zurückfahren.

 

Geht von der DART in Bray Richtung Strand und an der Strandpromenade entlang Richtung Süden. Am Ende des Strandes beginnt der Weg.

5. Parks in der Stadt:

Wer eine Auszeit von der hektischen Stadt braucht, aber nicht nach Howth oder Bray möchte, kann sich den Marlay Park im Süden Dublins anschauen (mit dem Bus erreichbar, Route 16).

 

Recht klein, aber dennoch hübsch ist der Bushy Park – etwas zentraler als der Marlay Park.

6. Restaurant Tipps - auch für Vegetarier:

In der Innenstadt gibt es Restaurant neben Restaurant.

 

Ich bin immer gerne zum Inder gegangen. Besonders zu empfehlen finde ich das „Jewel in the Crown“ (das in der Innenstadt in der William Street).

 

Wer’s ungewöhnlich, günstig und vegetarisch mag, kann Govindas ausprobieren.

 

Wer mal ein richtig leckeres - und ausgiebiges - Full Irish Breakfast  essen möchte, sollte zu Howards Way gehen. Hier gibt es übrigens auch eine leckere vegetarische Variante.

Für Pinterest: