Peru Reise: Alleinreisende Frauen unterwegs mit öffentlichen Verkehrsmitteln


Peru Reise: Alleinreisende Frauen unterwegs mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Alleinreisende Frauen unterwegs in Peru - geht das? Und dann auch noch mit öffentlichen Verkehrsmitteln?

 

Lest hier von unseren Erfahrungen auf dieser Peru Reise.

Alleinreisende Frauen in Peru - geht das?

Ich mach's kurz: Ja, das geht.

 

Wir waren 2009 mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu zweit unterwegs in Peru und hatten keinerlei Probleme. Hier findet ihr unsere Reiseroute für unsere dreiwöchige Reise.

 

Wenige Wochen, bevor es losgehen sollte, hatten wir jedoch Bedenken, beinahe hätten wir die Reise storniert. Es hieß, in Peru seien Unruhen, es käme zu Aufständen, Steine würden geworfen etc.

 

Natürlich sind wir da erst einmal erschrocken. Allerdings war alles halb so wild. Wir recherchierten ein bisschen und fanden schnell heraus, dass es zwar zu Aufständen gekommen war, aber regional begrenzt in einer Region, in die wir gar nicht wollten.

 

Davon abgesehen gab es aber natürlich andere Sicherheitsbedenken. Wiederholt haben wir von Überfällen auf Touristen gelesen: Es kam durchaus immer mal wieder zu Raubüberfällen, Messerattacken oder sogar Entführungen.

 

Lest hier meine Sicherheitshinweise für eine Peru Reise. Wer sich an ein paar Dinge hält, wird wahrscheinlich keine Probleme haben. Davon abgesehen, hat mich mal jemand in einem 2.000 Leute Kaff in Deutschland angefallen. Soll heißen, es kann immer und überall etwas passieren.

Unsere Erfahrung in Peru:

Wir haben die Peruaner als freundliche, hilfsbereite Menschen kennengelernt, die sich sehr um unser Wohlergehen gekümmert haben.

 

So wurde uns zum Beispiel in vielen Hotels gesagt, welche Straßen wir nachts meiden sollten und wo wir bedenkenlos entlang gehen können, wenn wir es nicht vor Einbruch der Dunkelheit zurück ins Hotel schaffen sollten.

 

Bei unserer Ankunft in Puno war es bereits dunkel - und so wurden wir vom Fahrer des Kleinbusses direkt zu unserem Hotel gefahren, damit wir nicht durch dunkle Straßen laufen mussten. Dort stand sofort ein Pförtner bereit, der zuerst uns ins Hotel gelassen hat und dann - gemeinsam mit dem Fahrer - unser Gepäck ins Hotel gebracht hat.

 

Als ich mit Nasenbluten in Cusco am Plaza de Armas saß (ich hatte einen starken Schnupfen), kam gleich jemand an und bot mir Cocablätter zum Kauen an - sie dachten, ich hätte Probleme mit der Höhe.

Eine Peru Reise mit öffentlichen Verkehrsmitteln - Erfahrungen:

Wir sind weite Entfernungen geflogen (Lima - Arequipa, Cusco - Puerto Maldonado, Puerto Maldonado - Lima), mehrmals mit Bussen bzw. Collectivos gefahren und ein paar Mal haben wir ein Taxi genommen. Für den Colca Caynon hatten wir eine organisierte Tour gebucht, Tickets für Städtetouren haben wir vor Ort gekauft.

 

Es hat immer alles super geklappt. Die Flüge waren pünktlich, in den Bussen und Collectivos lief alles total diszipliniert ab, organisierte Touren fanden wie angeboten statt.

 

Mit Taxis waren wir vorsichtig, da kann es Probleme geben. Wann immer es ging, sind wir zu Fuß gegangen, ansonsten haben wir im Hotel darum gebeten, uns ein Taxi zu rufen. Ein einziges Mal haben wir in einem kleinen Ort ein Taxi von der Straße genommen, weil es keine andere Möglichkeit gab - und auch das war kein Problem.

 

Lest hier meine Reiseberichte zu Peru.

Für Pinterest:

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