Marokko - Allgemeine Informationen


Jahrelang wollte ich nach Marokko - habe mich aber nicht getraut. 2011 sind wir dann schließlich das erste Mal nach Marrakesch geflogen, um dem deutschen Winter wenigstens kurz zu entfliehen.

 

Ich war sofort begeistert und fasziniert von dieser Stadt. Die Gerüche, die Geräusche, die Atmosphäre, das quirlige Treiben in den Gassen... Eine völlig andere Welt - und doch gar nicht so weit vom europäischen Festland.

 

Die folgenden Jahre sind wir mehrmals nach Marokko gereist - Fez, Marrakesch, Essaouira, Agadir, Mirleft / Tiznit etc.

 

Anreise:

Wer viel Zeit hat, kann mit dem Wohnmobil anreisen. Ja, das gibt es tatsächlich.

 

Wir sind allerdings geflogen. Direktflüge von Deutschland aus - jedenfalls vom Süden - gibt es fast gar nicht. Anfangs sind wir tatsächlich nach Frankfurt/Hahn gefahren. Später gab es eine Verbindung von München.

 

Ein Direktflug von München dauert ca. 4 Stunden bis Marrakesch - es sei denn, der König möchte weg, dann muss man langsamer fliegen und ggf. über der Stadt kreisen, bis die Bahn wieder frei ist.

 

Währung:

Marokkanischer Dirham. Hier geht's zum aktuellen Kurs.

 

Sicherheit:

Gleich vorweg: Wir hatten bis jetzt nie Probleme.

 

Es wird allerdings konstant davor gewarnt, in entlegene Gebiete der Sahara und Westsahara zu fahren. Dort waren wir bisher nie.

 

Aktuelle Informationen gibt es auf der Homepage des Auswärtigen Amtes.

 

Sprache:

Marokko ist ein arabisches Land - also wird natürlich Arabisch gesprochen.

 

Zum Glück ist aber auch Französisch Amtssprache in Marokko. Wer kein Französisch kann, hat es aber schwer. Hotelangestellte sprechen vielleicht ein bisschen Englisch, aber auf der Straße, auf Märkten und beim Taxifahren kommt man um Französisch nicht herum.

 

Sonstiges:

Wie das in arabischen Ländern so üblich ist, muss auch in Marokko gehandelt werden, wenn man nicht viel zu viel bezahlen möchte.

 

Das Taxi fahren unterscheidet sich von Stadt zu Stadt. So wird in Fez (2012) einfach der Taxameter eingeschaltet - und dieser Preis wird dann bezahlt.

 

In Marrakesch dagegen ist es uns noch nie gelungen, den Taxifahrer dazu zu bringen, den angeblich kaputten Taxameter einzuschalten. Hier muss der Fahrpreis verhandelt werden. Gerade abends in der Medina, wenn unzählige Touristen vom Djemaa el Fna zurück ins Hotel möchten, werden allerdings oft horrende Preise verlangt. Wir sind dann lieber gelaufen.

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