Indien - Zwei alleinreisende Frauen in Hampi - Tipps und Erlebnisse


Hotelsuche in Hampi - Zwei alleinreisende Frauen ohne Plan:

Nach unserer Ankunft in Hampi mit dem Nachtzug mussten wir allerdings zuerst ein Hotel finden, weil wir ab jetzt keine Übernachtungen mehr im Voraus gebucht hatten, sondern vor Ort suchen wollten.

 

Leider hatten wir keinen Überblick - weder über die Hotels an sich, noch über ortsübliche Preise (wir waren ohne Handy unterwegs). So kam es, dass wir ein schlechtes Hotel zu völlig überteuerten Preisen genommen haben, woran sicherlich auch unser Hunger schuld war, der sich nun breitmachte.

 

Anschließend bekamen wir dann aber ein leckeres Frühstück in einem kleinen Restaurant direkt am Fluss mit wunderschönem Ausblick.

Der Ort Hampi - Lage, Sehenswürdigkeiten, Tipps und Erlebnisse:

Hampi liegt in Karnataka, ca. 350 km entfernt von Bangalore, in einer landschaftlich wunderschönen Gegend.

 

Bekannt ist es wegen den zahlreichen Ruinen von Tempeln, Denkmälern und mittelalterlicher Infrastruktur, die in der gesamten Umgebung zu finden sind.

Hampi selber ist ein kleiner Ort mit Übernachtungsmöglichkeiten, ein paar Geschäften und Restaurants. Das Ganze hat eine Art Hippie-Feeling: Der Ort ist ein beliebtes Reiseziel für Backpacker, die gerne barfuß durch den Ort spazieren, überall hängen bunte Tücher, das Design von manchen Restaurants ist ungewöhnlich schrill…

 

Da das Areal mit den Ruinen sehr weitläufig ist, macht es Sinn, mit einer Rikscha zu fahren. Wir waren 2 Tage in Hampi, was ich auch als Minimum empfehlen würde, da es unheimlich viel anzuschauen gibt.

 

Tipp:

In der Umgebung gibt es zahlreiche Hügel, von denen aus man den Sonnenuntergang genießen kann. Lasst euch von einem Rikscha-Fahrer zu einer solchen Anhöhe bringen, es lohnt sich.

 

Weil Hampi auch bei Indern ein beliebtes Reiseziel ist, konnten wir beobachten, wie sie reisen und sich untereinander verhalten: Immer im großen Familienverbund, gerne wird sich im Fluss gewaschen (natürlich bekleidet) und wir westlichen Touristen sind ein echtes Erlebnis für sie (Foto, please!).

 

Besonders beeindruckend fand ich ihre Art zu trinken: Es gibt einen Becher, den alle benutzen. Im Unterschied zu uns Deutschen würde aber keinem Inder einfallen, den Becher mit den Lippen zu berühren. Das Wasser wird vielmehr mit „gebührendem“ Abstand in den Mund gegossen. Das klappt übrigens auch in fahrenden Zügen!

 

Lest auch meine Reiseberichte Delhi und Jaipur, von Jaipur nach Agra, Agra und von Delhi nach Hampi.

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